Projektbeschreibung
Die 2017 erstellte Überbauung verfügt über ein umfassendes Smart-Home-System auf Basis einer Frequenzband basierten Befehlssoftware zur Steuerung von HLKSE, Beleuchtung und Beschattung und diversen weiteren Diensten. Aufgrund systembedingter Störungen durch Frequenzüberlagerungen sowie eingestellter Hardware- und Softwareentwicklung ist die Betriebssicherheit nicht mehr gewährleistet. Es kommt vermehrt zu Störungen und zufälliger Auslösung von Diensten. Zur nachhaltigen Stabilisierung wird die gesamte Gebäudeautomation auf eine Lan-basierte Technologie umgebaut. Dieses gewährleistet eine herstellerunabhängige, wartbare und langfristig erweiterbare Lösung. Die Umsetzung erfolgt etappiert im bewohnten Zustand und sichert den technischen Werterhalt der Liegenschaft.
Problemstellung
- Die bestehende Digitalstrom-Gebäudeautomation ist störungsanfällig und nicht betriebssicher.
- Mieter haben keinen zuverlässigen Zugriff auf zugesicherte Steuerungsfunktionen.
- Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Lüftung und Sonnerie lösen unkontrolliert aus oder fallen aus.
- Drittgeräte im Niederspannungs- und Hochspannungsnetz verursachen systembedingte Störungen.
- Hardwarekomponenten und Server werden nicht mehr weiterentwickelt oder ersetzt.
- Steuergeräte erhalten keine Updates und erhöhen das Ausfallrisiko.
- Die Systemabhängigkeit von monopolisierten Anbietern verhindert eine nachhaltige Lösung.
Lösungsweg
- Vollständiger Ersatz des Digitalstrom-GA-Netzes durch ein KNX-System.
- Umstellung auf ein offenes, marktunabhängiges Bussystem mit parametrischer Programmierung.
- Neuadressierung und strukturierte Einbindung sämtlicher HLKSE- und Beschattungskomponenten.
- Sicherstellung langfristiger Erweiterbarkeit und Wartbarkeit.
- Etappierte Umsetzung im bewohnten Zustand mit ca. drei Arbeitstagen pro Wohnung.
- Enge Koordination mit Bewirtschaftung und Mieterschaft zur Minimierung der Beeinträchtigung.
Leistungen
P21:
Projektbegehung und Analyse vorhandener Unterlagen, Einholung relevanter Daten (Pläne, Gutachten, Grundbuch, Schnittstellen)
P 31:
Erfassung der Problemstellungen und Definition des Lösungswegs, Erstellung des Kostenvoranschlags, Bauprogrammplanung und Terminsteuerung
P 41:
Submissionen, Vergaben und Vertragswesen
P 52:
Bauleitung, Bausitzungen und Fotodokumentation, Führen der Kostenkontrolle
P 53:
Abnahmen und Qualitätsprüfung, Schlussrechnung und Projektabschluss
Impressionen









Ausgewählte
Mandate






